Die Auseinandersetzung mit der eigenen Kolonialgeschichte hat in Europa gerade erst begonnen. Ein Medium, das in diesem Zusammenhang bisher wenig Beachtung gefunden hat, ist der Comic. Die Ausstellung „Black Comics – Vom Kolonialismus zu Black Panther“, die noch bis zum 27. April in Dortmund zu sehen ist, bietet einen historischen Überblick und verschweigt auch die Negativbeispiele nicht. Wie andere kulturelle Produkte ist auch der Comic ein Spiegel der Gesellschaft. Geschichten haben die Kraft, uns klein zu machen oder zu stärken. Besonders deutlich wurde dies beim Kinostart von „Black Panther“ 2018, der fernab von Klischees, ohne Affenbrotbaum und Sonnenuntergang ein riesiges ...